Partizipation (Auswahl)


The Darkside of Meggenhorn (2018)

In Zusammenarbeit mit dem Schloss Meggenhorn plante und führte die JAM kurz vor Halloween einen Anlass im Schloss durch. Geleitet von einer App begaben sich die Besuchenden im Schloss Meggenhorn auf einen interaktiven Gruselpostenlauf. Hinter 13 im Haus und Garten verteilten QR-Codes versteckten sich unheimliche Kurzfilme, welche mit dem Handy geschaut werden konnten. Dabei konnte man einen Blick auf „die dunkle Seite des Schlosses werfen“. Zu jeder Story gab es eine Frage mit irrwitzigen Antwortmöglichkeiten, was nicht nur den Grusel-, sondern auch den Spassfaktor erhöhte. Alle Filme wurden von der JAM in Zusammenarbeit mit dem Schloss Meggenhorn und zehn Jugendlichen produziert. Ende September fanden im Schloss zwei Drehabende statt. Den Jugendlichen standen dafür Kostüme der Theatergesellschaft Meggen zur Verfügung. Unterstützt wurden die Schauspielenden von der Filmemacherin Sara Stäuble und dem Maskenbildner Jan Widmer. Die Geschichten wurden von den Jugendlichen frei und spontan erfunden. Die JAM verpasste den Aufnahmen schliesslich digital den letzten Schliff und erstellte damit den digitalen Postenlauf, welcher während des Halloween-Anlasses im Schloss 54 Mal begangen wurde. Das Feedback der Spielenden fiel sehr positiv aus. Aus 31 Bewertungen ergab sich ein Gesamtschnitt von 4.5 von fünf möglichen Sternen. ​

Chill Room (2018)

Der Raum West wurde von den Jugendlichen nur noch selten genutzt und wenn sich ausnahmsweise mal Jugendliche im Raum befanden, haben sie ihn verschmutz hinterlassen. Daher hat die JAM beschlossen, ihn vorübergehend zu schliessen und abzuwarten. Als sich Jugendliche nach dem Raum erkundigt haben, wurde ihnen mittgeteilt, dass der Raum erst wieder geöffnet werde, wenn Jugendliche motiviert sind ihn neu zu gestalten und er wieder einen bestimmten Zweck bekommt. Nach einem halben Jahr sind mehrere Jugendliche auf die JAM zugekommen und haben den Wunsch geäussert, den Raum neu zu gestalten. Sie haben mehrere Ideen skizziert und der JAM abgegeben. Danach haben sieben Jugendliche verschiedener Altersstufen während eines halben Jahres ihre Kreativität walten lassen und den Raum von Grund auf neu gestaltet. Die Jugendlichen haben die Wände neu bemalt und aus Europaletten ein Sofa und ein Bällebad zusammengeschraubt. Die Projektteilnehmenden zeigten in dieser Zeit viel Engagement, Eigeninitiative und Ausdauer. Die Kombination aus Relaxen und Action gibt dem Raum nun eine spezielle Atmosphäre. Es kann gemütlich auf dem Sofa sitzend, mit dem Blick auf das Weltall, geträumt, oder die angestaute Energie im Bällebad rausgelassen werden. Die Eröffnung des Raumes wurde mit einem kleinen Fest am 14. Juni gefeiert. Im restlichen halben Jahr wurde der Raum viel genutzt und Jugendliche aller Altersstufen erfreuten sich sichtlich am Bällebad. ​

Seifenkistenrennen (2018)

Die JAM organisierte mit der Pfadi Meggen ein Seifenkistenrennen. Die JAM leitete das Projekt und übernahm mehrheitlich den organisatorischen, die Pfadi mehrheitlich den praktischen Teil. Die Zusammenarbeit funktionierte während des ganzen Prozesses reibungslos. Während drei Workshops im April und Mai haben 18 Jugendliche sechs Seifenkistenchassis zusammengebaut. Die Bausätze mussten anhand einer Anleitung montiert werden. Dies hat den Zusammenhalt in der Gruppe gefördert. Alle Teilnehmer waren sehr motiviert und meisterten die Herausforderung mit Bravour. In der Zeit bis zum Rennen bekamen alle Seifenkisten eine individuelle Verschalung. Vier Teams arbeiteten in dieser Phase mit der Pfadi und zwei mit der JAM. Die fertigen Fahrzeuge konnten am Renntag zum ersten Mal begutachtet werden. Dabei fiel auf, dass vor allem die JAM-Fahrzeuge durch handwerkliches Geschick und detailreiche Gestaltung überzeugten. Dies bescherte den beiden Fahrzeugen schliesslich den Schönheitspreis. Die drei schnellsten Rennzeiten verbuchten jedoch die Pfader. Das Rennen fand am 15.9. zwischen 14.00 und 18.00 Uhr bei besten Bedingungen auf der Scheideggstrasse in Meggen statt. Die Strecke sowie der Zielbereich mit Festwirtschaft wurden am Morgen vor dem Rennen gemeinsam mit der Pfadi eingerichtet. Die 19 teilnehmenden Jugendlichen lieferten sich ein spannendes, faires Rennen, sehr zur Freude des zahlreich aufmarschierten Publikums. Die jungen Rennfahrer meisterten den anspruchsvollen, schnellen Parcours auf der Scheideggstrasse mit Bravour und Können. Das Rennen verlief unfallfrei. Es gab lediglich einen «Platten» zu verzeichnen.

30 Jahre Jubiläum (2017)

„Mistery“ Party Night
Am Freitagabend stieg eine Party für Jugendliche. Die JAM hat die Verantwortung der Planung und der Durchführung des Abends vier weiblichen Jugendlichen übergeben. Diese haben einen aussergewöhnlichen und abwechslungsreichen Abend veranstaltet. Unter dem Motto „Mistery“ wurde die ARENA dekoriert. Von der Decke hingen Spinnweben, auf die Wände wurden alte Grusel-Filme projiziert und der Raum wurde in Nebel gehüllt. Zusätzlich wurde eine Schminkbar organisiert, wo den Jugendlichen unheimliche Motive auf das Gesicht gemalt wurden. Insgesamt hatte der Anlass eine einmalige Atmosphäre und wurde gut besucht.

„30 Jahre ARENA“ Ausstellung
Am Samstagnachmittag fand eine Vernissage mit einem Apéro statt. Die JAM hat dafür eine Ausstellung erarbeitet, welche die Geschichte der Jugendarbeit und des Jugendtreffs im alten Feuerwehrlokal von der Gründungszeit bis heute dokumentiert hat. Viele Texte, Bilder, ein Film und eine Ansprache von der Gemeinderätin Carmen Holdener liessen die Gäste für eine kurze Zeit in die Vergangenheit eintauchen. Vor allem unter den ehemaligen JAM-Mitarbeitenden entstanden angeregte Gespräche.

Preisverleihung
In den Wochen vor dem 30 Jahre Jubiläum hat die JAM gemeinsam mit Juliana Felder – der Gewinnerin des Wettbewerbs zur Gestaltung eines neuen ARENA Schriftzugs – ihren Vorschlag umgesetzt. Anlässlich der Vernissage wurde dieser feierlich enthüllt. Juliana Felder freute sich sehr über den 1. Preis, den sie aus den Händen von Marc Wermelinger entgegennehmen durfte.
Konzertabend mit „Mimiks“ 
Am Samstagabend folgte mit drei Konzerten schliesslich der Höhepunkt des zweitägigen Festes. Neben den jungen Megger Bands „YaH-NiC“ sowie „Kishor David und Co“ konnte die JAM auch “„Mimiks“ – den schweizweit bekannten und MTV European Music Award Gewinner in der Kategorie „Best Swiss Act“ – nach Meggen holen. Dabei wurde die ARENA-Bühne das erste Mal für ein professionelles Konzert genutzt. Die drei Bands animierten das Publikum zum Mitmachen und Tanzen. Megger Jugendliche übernahmen die Leitung der Bar und der Konzertbeleuchtung, ausserdem halfen viele von ihnen beim Auf- und Abbau. Für die Sicherheit vor Ort sorgten die Jugendarbeitenden und ein zusätzlich engagierter Sicherheitsdienst. Der einmalige Gratis-Konzert-Abend stiess auf grosses Interesse. Wir freuen uns, damit vielen Jugendlichen ein unvergessliches Erlebnis bereitet zu haben. 

Gestaltung SBB-Unterführung (2016)

Die JAM malte im September gemeinsam mit Jugendlichen aus Meggen ein zweiseitiges Wandbild in der Unterführung Fussweg zum Benzeholz. Anwohner hatten bei der Gemeinde darum gebeten, die schon lange versprayte Wand, neu zu gestalten. Vor den Sommerferien wurde gemeinsam mit Jugendlichen Bilder gesammelt und verschiedene Skizzen erarbeitet. Darauf vereinte die JAM einen Grossteil dieser Ideen in weiteren Entwürfen und besprach diese mit den Jugendlichen. Man entschloss sich schliesslich für das Motto „Color“ (Farbe), dargestellt in einer U-Bahn-Station mit diversen Charaktere und einem Zug. Während der Planungsphase nahmen nur drei Jugendliche am Projekt teil. Im Verlauf des Umsetzungsprozesses stieg die Zahl der Jugendlichen jedoch auf zehn an. Vor allem bei den Jungs der 5./6.-Klasse stiess das Projekt auf grosses Interesse. Sie beteiligten sich ausserhalb der Schulzeit oft abwechselnd an der Umsetzung des Bildes und arbeiteten sehr motiviert und effizient. Neben den Jugendlichen war auch der Graffiti-Künstler Chromeo, welcher bereits den Bauwagen auf dem Fridolin-Hofer-Platz mit den Jugendlichen bemalte, in das Projekt involviert. Er unterstützte die JAM und die Jugendlichen bei der Umsetzung des Bildes und zeigte den interessierten Jugendlichen sein Können.